Weniger ist mehr? – ETH 2.0 Anstiegsrate wird auf 2 Mio. Einheiten pro Jahr begrenzt

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Der Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin hat offengelegt, dass die Anstiegsrate der Umlaufmenge von Ethereum (ETH) durch das Upgrade auf Version 2.0 drastisch verringert wird. Die entsprechenden Aussagen machte er in einem Podcast-Interview der Show „Internet Money“.

„Einer der Gründe, warum wir uns für Proof-Of-Stake entschieden haben, ist, dass wir die Anstiegsrate der Umlaufmenge deutlich verringern wollten. Beim Entwurf von ETH 2.0 haben wir kalkuliert, dass die maximale Anstiegsrate auf 2 Mio. Einheiten pro Jahr begrenzt sein wird, vorausgesetzt, dass sich wirklich alle Netzwerkteilnehmer beteiligen.“

Dahingehend verweist Buterin allerdings darauf, dass die Anstiegsrate im Testnetzwerk für ETH 2.0 derzeit ca. 100.000 ETH pro Jahr beträgt. Das aktuelle Hauptnetzwerk, das noch mit der ersten Version betrieben wird, schöpft im Vergleich 4,7 Mio. ETH in einem Jahr. Die Anstiegsrate für ETH 2.0 wird sich voraussichtlich also zwischen 100.000 bis 2 Mio. ETH pro Jahr bewegen, wobei es wahrscheinlich ist, dass diese Zahl weit unterhalb der Obergrenze liegen wird.

„Verbrennung“ reguliert Umlaufmenge

In diesem Zusammenhang erklärt Buterin auch, dass die bestehende Umlaufmenge in Zeiten hoher Transaktionsaufkommen gar eine Reduktion erfahren könnte, da Teile der auf Transaktionen gezahlten ETH-Gebühren automatisch „verbrannt“ werden. Das Blockchain-Protokoll erhebt bei der Durchführung einer Transaktion eine Grundgebühr, von der ein Teil an den jeweiligen Miner ausgezahlt wird, während der Rest der Gebühr entwertet wird. Werden also in einem gewissen Zeitraum überdurchschnittlich viele Transaktionen getätigt, könnte diese Verbrennungsrate höher sein als die Anstiegsrate der neu geschöpften ETH-Einheiten, was die Umlaufmenge verringern würde.

Blockgröße als neue Variable

Eine weitere wichtige Neuerung des ETH 2.0 Upgrades ist die Tatsache, dass die Blockgröße angepasst werden kann. „Anstatt, dass wir schwankende Transaktionsgebühren haben, können wir zukünftig die Blockgröße variieren“, so Buterin.  

Aktuell kann lediglich die höhe der Transaktionsgebühren angepasst werden, um einer hohen Netzwerkaktivität gerecht zu werden, was es für die Nutzer jedoch schwierig macht, genau mit dieser zu kalkulieren.

Unterstützung für ETH 2.0 wächst

Unterdessen schließen sich immer mehr Teilnehmer dem Testnetzwerk an. So hat z.B. der große Mining-Pool OKEx diese Woche bekanntgegeben, dem ETH 2.0 Testnet beizutreten. Derzeit hat das Netzwerk knapp 24.000 aktive Validator.


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