Vize-Präsident von Nigeria sieht in Kryptowährungen Konkurrenz für Banken

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Yemi Osinbajo, der Vize-Präsident von Nigeria, hat Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie am Freitag im Rahmen einer Wirtschaftskonferenz gelobt.

„Es steht außer Frage, dass die Blockchain-Technologie, allen voran Kryptowährungen, in den kommenden Jahren zur Konkurrenz für das traditionelle Bankenwesen werden. Wie genau ist noch unklar, aber auch Zentralbanken werden davon betroffen sein“, wie Osinbajo dementsprechend vor zwei Tagen bei einer Konferenz der Zentralbank von Nigeria erklärt. Dahingehend ergänzt er: „Wir müssen auf diesen Wandel vorbereiten, denn er wird eher früher als später kommen.“

Der nigerianische Vize-Präsident hebt in diesem Zusammenhang hervor, wie breit die Kryptobranche gefächert ist. Dabei verweist er explizit auf die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi): „Die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen setzen Smart Contracts ein, um autonome Finanzinstrumente zu betreiben, die keinen Mittelsmann wie Banken oder Broker mehr brauchen. Das wird eine große Herausforderung für die traditionelle Finanzbranche werden.“

Die Rede von Osinbajo, in der er noch viele weitere Punkte benennt, ist auf dessen YouTube-Kanal in voller Länge veröffentlicht. Auf Twitter hat der Vize-Präsident wiederum seine Argumente zum Thema Kryptowährungen zusammengefasst.

„Was ich damit sagen will, ist, dass diese spannenden Entwicklungen mit Vernunft und Vorsicht angehen müssen, was unsere Regierungsbehörden bisher schon ganz gut gemacht haben“, so Osinbajo. Dem fügt er an:

„Wir sollten uns vom Verstand leiten lassen, nicht von der Angst. Wir müssen sicherstellen, dass wir in einer Position sind, in der wir negative Nebenwirkungen der Adoption verhindern können, die potenziell auch krimineller Natur sein können.“

Das „Lob“ auf die Kryptobranche steht dabei im starken Kontrast zu den jüngsten Entwicklungen in Nigeria. So hatte die nigerianische Zentralbank zuletzt den Banken des Landes verboten, mit Kryptobörsen zu interagieren. Der Chef der Zentralbank sprach Kryptowährungen zudem erst kürzlich auch noch die Legitimität ab. Bitcoin wird in Nigeria weit über dem globalen Marktwert gehandelt, was womöglich diese Abwehrhaltung erklärt. Die Regierung des afrikanischen Staates gibt sich in Person von Osinbajo nun jedoch weitaus offener.




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