Berliner Krypto-Startup Centrifuge startet DeFi-Mainnet und Lending-App Tinlake

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Das Berliner Krypto-Startup Centrifuge hat sein gleichnamiges Protokoll für dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi) und die dazugehörige DApp Tinlake gestartet, wie das Unternehmen am 26. Mai per Blogpost bekanntgab.

Die Centrifuge-Blockchain erlaubt Firmen die Tokenisierung eigener Vermögenswerte mittels nicht tauschbaren Token. Interessierte Geldgeber können den Unternehmen über die Smart-Contract-App Tinlake Liquidität bereitstellen.

Für den Start hat Centrifuge zwei Projektpartner mit an Bord – den Logistiksoftware-Anbieter Consolfreight und das US-Startup Paperchain. Consolfreight stellt B2B-Kunden Dienste wie Factoring bereit und sucht über Tinlake nach Geldgebern, denen 15 % Verzinsung ihrer Investments winkt. Paperchain, ein Factoring-Dienstleister für Musiker, bietet ebenfalls 15 % Verzinsung für über Tinlake eingeworbene Gelder.

Bei der Centrifuge Chain handelt es sich um eine offene und “permissionless” Blockchain, die auf dem von Parity bereitgestellten Blockchain-Baukasten Substrate basiert. Tinlake nutzt die von MakerDAO entwickelte Stablecoin DAI ein, in welche Investoren ihr Kapital zunächst umtauschen müssen. 

Den Code für die Centrifuge Chain und Tinlake stellen die Entwickler “open-source” bereit, um Weiterentwicklungen durch andere Projekte zu ermöglichen. Die über Centrifuge bereitgestellten Smart Contracts lassen sich dadurch ebenfalls leicht in andere DeFi-Anwendungen einbinden.

Centrifuge konnte für die Entwicklung seiner DeFi-Plattform Fördergelder von der öffentlichen Investitionsbank Berlin und dem European Regional Development Fund (ERDF) nutzen, die dem Startup im Sommer 2019 bewilligt worden waren. 


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